Schiefermuseum Obermartelingen

Auf Entdeckungspfad der Vorfahren im Schiefermuseum

Zurück zur Wiege der ersten Bergbauarbeiter im Schiefergebiet rund um Haut-Martelange

3 Familienmitglieder der Familie Bourgeois, stammend aus der Region um Reims, hatten sich das Wochenende der „Journée du Patrimoine“ ausgesucht, um sich nach Haut-Martelange zu begeben und dort in die Fußstapfen der Vorfahren zu treten.

Sie sind direkten Nachfahren (in 5ter Generation) des Paares Jean-Sébastien Bourgeois und Elisabeth Evrard. Der Erstere wurde 1744 in Fumay geboren und ab 1789 wurde sein Einsatz rund um den Abbau des Martelinger Schiefers in mehreren Urkunden notariell beglaubigt. Er ist der bis heute älteste identifizierte Schiefergrubenarbeiter. Gegen 1830/40 verließen die Mitglieder dieses Familienstranges Haut-Martelange allerdings wieder um sich in der Region um Reims niederzulassen.

Die Besucher wurden begleitet von der Leiterin Silvia Ribeiro sowie Philippe Kuborn, seinerseits ein Nachkomme der Pioniere des Schieferabbaus in Haut-Martelange. Erstere erklärte die Geschichte der Leekoll, Zweiterer erläuterte die Rolle der Familie Bourgeois in dieser Geschichte.

Ein interessanter Tag mit gelungenen Austauschen.

Foto: Die Familie Bourgeois vor dem Berg „Faucht“, die Wiege der Schieferindustrie in Haut-Martelange. Die Schiefergrube der Familie befindet sich höchstwahrscheinlich etwa 10 Meter unter ihren Füßen, begraben unter dem Schieferabfall, der sich während Jahrzehnten des Abbaus hier angesammelt hat. (Fotos: Philippe Kuborn)

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Musée de l'Ardoise a.s.b.l
Maison 3
L-8823 Haut-Martelange

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