Die ersten Gruben waren kleine Familienbetriebe, die sich nach 1790 in der Gegend von Martelingen nieder ließen um Schiefer unterirdisch abzubauen. Mit Hammer und Pickel wurde der Schiefer bearbeitet und vom Felsen gelöst um die 70 kg schweren Blöcken dann auf dem Rücken mittels Leitern und über Treppen ans Tageslicht zu tragen. Gegen Ende des 19. Jhdts kaufte die deutsche Handelsfirma „Gebrüder Rother“ alle kleinen Schiefergrubenbetriebe auf. Sie verfügte über genügend Kapital um in die Betriebe zu investieren. Durch den Ankauf von Dampfmaschinen sowie der Anbindung des Schiefergrubenareals Haut-Martelange durch die Schmalspurbahn Jangeli an das öffentliche Schienennetz entstand eine Industrie der es möglich war ihre Produkte im Großen zu exportieren. Um 1900 waren bereits um die 600 Arbeiter in Haut-Martelange angestellt Nach 1960 wurde der Zusammenbruch der Schieferindustrie in Luxemburg offensichtlich. Neue Materialien für die Dachdeckung sowie der Import von billigen ausländischen Schieferplatten waren die Hauptkonkurrenten des einheimischen Schiefers. 1986 wurde die letzte luxemburgische Schiefergrube geschlossen.
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